Die Preisfrage ist die häufigste Frage, die wir von Künstlern hören. Und die Antwort ist unbequem: Es gibt keine Formel. Aber es gibt Prinzipien.
Das Stunden-Mythos
Viele Künstler rechnen: Stunden mal Stundensatz plus Material. Das klingt logisch, ignoriert aber den Markt. Ein Werk ist nicht wert, was es gekostet hat, sondern was jemand bereit ist zu zahlen.
Die Vergleichsmethode
Schau dir Künstler mit ähnlichem Karrierestand, ähnlicher Technik und ähnlicher Größe an. Was nehmen sie? Das ist dein Korridor.
Der Preis als Signal
Dein Preis kommuniziert etwas. 200 Euro sagt: Ich bin unsicher. 2.000 Euro sagt: Ich nehme mich ernst. Beides kann richtig sein, aber beides sendet eine Botschaft.
Preise anpassen
Preise dürfen steigen, sollten aber nie sinken. Plane deine Preisentwicklung wie eine Treppe: langsam, stetig, nach oben.